Autarke Selbstversorger Dörfer, neue Ökodörfer

Dieses Konzept der neue Ökodörfer habe ich nach vielen Jahren der versuche des freien, unabhängigen autarken Lebens für euch erstellt. Hier drin stecken ganz viele echte Erfahrungen von mir und auch von vielen anderen Menschen die in mehreren Ökodörfern und Gemeinschaften gelebt haben. Durch diese ganzen Erfahrungen ist dieses Konzept entstanden und es ist in seiner Form einzigartig. Alle Aspekte die in anderen Gemeinschaften zu Streit und Zank und auch zum Zerfall vieler Projekte geführt haben, diese Aspekte wurden in diesem Konzept nahezu vollkommen beseitigt. Ich habe das Konzept für euch geschrieben, für alle Menschen die einer ökologischen und nachhaltigen Lebensweise folgen und leben möchten. Es ist von jedem Menschen und von jeder Gemeinschaft frei nutzbar. Dieses Konzept darf gerne kopiert und vervielfältigt werden. Ich habe dieses Konzept geschrieben damit eigenständige neue Ökodörfer entstehen die auch wirklich funktionieren und auf Dauer bestand haben. Ich werde dieses Konzept noch im Detail ausarbeiten und nach und nach erweitern.

Das Konzept von den neuen Ökodörfern basiert auf ein harmonisches zusammenleben zwischen Mensch, Tier und der Natur. Es basiert auf gegenseitige Hilfe, innerhalb der Gemeinschaft gibt es keinen Tauschhandel und keine Bezahlung untereinander. Es gibt keine festen gemeinschaftlichen Verpflichtungen die uns in unserer persönlichen Freiheit einschränken. Zum Schutz und Erhalt der eigenen Privatsphäre haben alle Grundstücke Alleinlage ohne direkte Nachbarn, es sein denn es wird in Einzelfällen so gewünscht. Unsere Schwerpunkte sind: die Förderung von Familienleben über mehrere Generationen, die Förderung der Talente unserer Kinder, natürliche Gesundheit, eine gesunde Ernährung, die Selbstversorgung mit Wasser und Nahrung, die Selbstversorgung mit Energie, so wie ein Leben im Einklang mit der Natur und mit den Tieren. Einzigartig ist die komplette Unabhängigkeit des neuen Öko-Dorfes von der Aussenwelt durch speziell berufliche gemischte Besetzung der Bewohner so wie das monatliche Grundeinkommen welches jede Familie/Partei im Dorf erhält. Auch das eingesetzte Kapital für Grundstücke und die Realisierung des Ökodorfes erhält jeder zu 100 % zurück.

Dieses Konzept ist für ein Ökodorf mit einer Grösse von 50 Familien/Parteien ausgelegt. Selbstverständlich kann man das ganze auch kleiner machen und nur Teile aus diesem Konzept nutzen und das Ökodorf nach und nach erweitern bis es vollkommen Eigenständig ist.


1. Das Grundkonzept

  • Gründung eines freien Selbstversorger Dorfes für Menschen aller Altersklassen
  • Leben mit gleichgesinnten Menschen als Nachbarn ohne feste Verpflichtungen
  • Ein tolerantes miteinander ohne Ausgrenzung weil jemand anders isst, trinkt oder denkt
  • Ein eigenes Grundstück ohne direkte Nachbarn zum Schutz und Erhalt der Privatsphäre
  • Grundstücke mit dauerhaften Bestand über alle Nachfolgenden Generationen, geschützt durch den Verein
  • Jedes Grundstück mit bewilligter Baugenehmigung 
  • Freie Nutzung des Landes mit Haus, Jurte, Earthshiphaus oder als Stellplatz für Wohnwagen/Wohnmobil
  • Gemeinschaftsräume ohne feste Verpflichtungen, alles kann, nichts muss
  • Gegenseitige Hilfe,es gibth keine Bezahlung innerhalb der Dorfgemeinschaft
  • Biologische Selbstversorgung aus dem eigenen Garten, Permakultur und anderes
  • Eigenes Quellwasser auf dem Gelände in Trinkwasserqualität
  • Eigene unabhängige Energieversorgung
  • Bio Kläranlagen oder Komposttoiletten je nach Wunsch
  • Biologische Brauch und Abwasserreinigung zur Wiederverwendung für den Garten
  • Eigene Schule mit nachhaltigen zukunftweisenden Inhalten und die Förderung der eigenen Talente unserer Kinder
  • Komplette Eigen-Versorgung aller Bereiche durch unterschiedlichste Fähigkeiten Berufsgruppen in der Dorfgemeinschaft
  • Jeder erhält sein eingesetztes Kapital zurück und generiert dadurch zusätzlich ein Grundeinkommen
  • Gemeinschaftliche Einnahmen durch verschiedene Angebote im Dorf

2. Die Besetzung des Dorfes und das zusammen leben

Das neue Ökodorfprojekt basiert auf dem echtem autarken unabhängigen Leben für alle Dorfbewohner. Um wirklich autark zu sein und nicht für jede Dienstleistung ausserhalb des Dorfes bezahlen zu müssen braucht es Menschen mit den unterschiedlichsten Berufen in der Dorfgemeinschaft. Einige Berufe dienen auch der Kommunikation nach aussen und den finanziellen Einnahmen für die Dorfgemeinschaft. Hier für bedarf es Menschen die ihren Beruf nicht als Arbeit ansehen sondern denen es Freude macht ihre Berufung leben zu dürfen und die ihr können der Dorfgemeinschaft zur Verfügung stellen.

Landwirt, Gärtner mit Schwerpunkt Permakultur, Schneider, Schuster, Zahnarzt, Allgemeinarzt/Heilpraktiker, Unfallchiroug, Tierarzt, KFZ Mechaniker, Klempner, Maurer, Zimmermann, Tischler, Schlosser, Schmied, Koch, Bäcker, Elektriker, Maler, Anwalt/Jurist, Geschäftsmann/Frau, Büro/Schreibkraft, Krankengymnastik, Massör, Frisör, Jogatrainer, Ernährungsberater, Putzfrau, Wissenschaftler/Forscher mit Schwerpunkt nachhaltige Energie, Elektromobilität, Alternative Medizin, freie Energie Tesla/Schauberger, Altenpfleger, Natur Apotheker (Heilkräuter), Film und Video Produktion, Programmierer, Grafiker, Musiker.

Dieses Projekt ist für alle Menschen gedacht die mit lieben gleichgesinnten Menschen als Nachbarn in einer Region leben möchten. Menschen die sich mit ihren Können und ihren Fähigkeiten helfen und unterstützen, ohne dafür etwas zu verlangen. Das hat für alle den Vorteil das wir immer weniger kaufen brauchen je grösser unsere Gemeinschaft wird. Dadurch brauchen wir immer weniger Geld und wir werden immer unabhängiger von der Industrie und dem System. So ein perfektes Leben geht nur zusammen, als Familie oder in einer kleinen Gemeinschaft ist das nicht möglich da man immer auf Hilfe von aussen angewiesen für alles was man selber nicht hat oder kann. So müssen wir für viele Dinge immer teuer bezahlen wodurch kein freies und unabhängiges Leben möglich ist. Das ist der mit Hauptgrund warum eine Gemeinschaft oder nennen wir es ein Dorf mit vielen Gleichgesinnten aufgewachten Menschen Sinn macht.

Wenn wir anderen Menschen aus unserer Nachbarschaft helfen dann tun wir das mit dem was wir am besten können und was uns wirklich Spass und Freude macht. Und die Menschen die uns helfen die machen das auch weil ihnen das Freude macht. Jeder von uns braucht nur das tun was er am besten kann und braucht sich nicht mehr mit arbeiten abgeben zu denen er eigentlich keine Lust hat. Dadurch gehen wir nicht mehr unserer Arbeit sondern unserer Berufung nach. Und so brauchen wir nicht mehr 8 Stunden am Tag nach der Uhr für andere Menschen zu arbeiten. Wenn wir eine Stunde am Tag für unsere Mitmenschen einsetzen reicht es damit wir alle gut leben können bei freier Zeiteinteilung.

2.1 Ernährung

Keinem Menschen sollte man vorschreiben was er essen darf und was nicht, das sollte jedem Menschen selber überlassen sein. Wer Vegan leben möchte:bitte schön, wer Vegetarisch leben möchte:bitte schön, wer Fleisch essen möchte,:bitte schön. Es gibt keinerlei Vorschriften bezüglich was jemand essen darf und was nicht. Das alles spaltet uns Menschen nur und teilt uns in verschiedene Gruppen ein. Wir leben für ein friedliches miteinander aller Menschen. Jeder kann auf seinem Grundstück das kochen und essen was er möchte, hier gibt es keinerlei Vorschriften. In den Gemeinschaftsräumen wird nur ohne Fleisch gekocht, Vegan und Vegetarisch. 

2.2 Alkohol

Alkohol ist auf den eigenen Grundstücken erlaubt, das ist jedem selber überlassen ob der da Alkohol trinken möchte oder nicht. In den Gemeinschaftsräumen, Werkstätten so wie auf dem frei zugänglichen Gelände ist Alkohol nicht erlaubt. Auch in dem Restaurant für unsere Feriengäste und in dem Dorfladen gibt es keinen Alkohol zu kaufen. 

2.3 Fleischkonsum Alkohol und Toleranz

Die neuen Ökodörfer sind offen und tolerant gegenüber allen Menschen, es wird niemand aufgrund seiner Ess oder Trinkgewohnheiten ausgeschlossen. Auf seinem Grundstück kann jeder frei über sein Leben entscheiden. Bei uns gibt es nur ein Grundgesetz: Schade niemanden mit deinen Worten oder Taten und respektiere deine Mitmenschen. Nur auf diese Weise ist ein friedliches zusammenleben aller Menschen möglich.


3. Das Dorf und die Grundstücke

3.1 Das Dorf

Im Dorfkern befinden sich die Gemeinschaftsgebäude welche von allen Bewohnern frei zu nutzen sind. Auch ist hier der allgemeine Treffpunkt so wie das Restaurant und der Einkaufsladen für die Feriengäste.

  1. Gemeinschaftshaus Küche mit Aufenthaltsraum, Tischen und Sühlen, separater Waschraum mit Waschmaschinen, Spiele, Billard, Tischfussball, Tischtennis, Brettspiele, Kartenspiele und ein separates Internetcafe, Rezeption
  2. Gemeinschaftshaus Werkstätten, Tischlerei, Metallverarbeitung, KFZ, Gartengeräte, Bau
  3. Gemeinschaftshaus Schule, eine eigene Schule die zur Förderung der eigenen Talente unsere Kinder dient.
  4. Restaurant mit Kaffe/EisKaffee und ein kleiner "Tante Emma" Laden für die Feriengäste
  5. Pool/See je nach Beschaffenheit mit Terrasse, Spielplatz für Gross und Klein
  6. Abseits von den Gemeinschafsgebäuden und den Häusern der Einwohner liegen die Ferienanlagen für die Dorfeigenen Einnahmen

Es besteht keine Verpflichtung gemeinschaftlich zu kochen oder zu waschen. Wer lust hat mit den anderen zu kochen und essen mach das wenn er Lust hat, wenn nicht isst man zuhause. Auch waschen manche ihre Wäsche lieber gemeinschaftlich, andere waschen ihre Wäsche lieber zuhause. Alles kann, nichts muss, es besteht keine Verpflichtung.

3.2 Die Grundstücke

Die Grundstücksgrössen sind je nach Projekt, Nutzung und Anzahl der Bewohner unterschiedlich.

  • Kleine Parzellen 250 qm
  • Kleine Grundstücke 500-1000 qm
  • Mittlere Grundstücke 1000-2500  qm
  • Grosse Grundstücke mit Weide/Pferdekoppel 5000-10.000 qm

Wir leben in einer Region als Nachbarn zusammen, zwischen den Grundstücken natürliche Freiflächen so das jeder seinen Freiraum ohne direkte Nachbarn um sich herum hat, es sein denn es ist so gewünscht oder an einigen Stellen Bautechnisch nicht anders möglich. Zwischen den Grundstücken ist wilde Natur, Bäume und Mischpflanzen auf Permakultur Basis. Jeder hat so seine Privatsphäre und hat auch keinerlei feste terminliche Verpflichtungen der "Gemeinschaft" gegenüber. Jeder lebt sein eigenes Leben, hat seinen eigenen Garten und geht so in die Eigenverantwortung über sein Leben. 


4. Die Häuser

Die Häuser können je nach Wunsch frei gestaltet werden und sollten Eingeschossig, Ebenerdig sein und so weit wie möglich in die Natur integriert werden. Hierbei legen wir Wert auf natürliche, gesunde und Nachhaltige Baumateralien wie zum Beispiel: Holz, Lehm, Stroh und anderweitige natürliche Rohstoffe. Die Bauart der Häuser ist jedem selber überlassen, hier ein paar Beispiele

  • Holzhäuser
  • Strohballenhäuser
  • Lehmhäuser
  • Hobbithäuser
  • Earthship Häuser
  • Höhlenhäuser
  • Jurten
  • Tiny Häuser

Bei bau der Häuser gibt es keinerlei Vorschriften der Gestaltung bis auf das Häuser über 5,50 Meter Höhe nicht gestattet sind. 


5. Energieversorgung

Die Energieversorgung der Häuser erfolgt umweltfreundlich und unabhängig von den Versorgungskonzernen. Auch sparen wir Energie, wir achten auf unseren Energieverbrauch, auch wenn wir unsere eigene Energie produzieren.

  • Jedes Haus hat eine eigene autarke unabhängige Stromversorgung über Solar welche mit vertikalen Windkraftwerken kombiniert werden können.
  • Beim kochen hat jeder die freie Wahl dieses mit Strom, Gas, Holz, Sonnenofen oder einer kleinen Kompakten Biogasanlage. 
  • Die beheizung der Häuser erfolgt wahlweise durch eine Heizungsanlage mit Solar, durch Strom (je nach grösse der Solaranlage), durch Biogas, durch einen Biomeiler,  durch eine Pelletheizung (Pellets produzieren wir selber aus Pferdemist und Holzabfällen) oder Ofen/Kaminheizung. Wie jeder sein Haus heizt ist jedem selber überlassen. Je nach Bauart und Isolierung der Häuser braucht  im Winter kaum geheizt und im Sommer nicht klimatisiert werden.
  • Warmwasser wird durch Sonnenkraft Solarthermie erzeugt, durch einen Biomeiler oder Biogas, auch hier kann jeder frei nach seinen Vorstellungen entscheiden.
  • Wer andere bessere Alternativen hat kann diese gerne mit in die Gemeinschaft einbringen.

6. Mobilität

Selbstverständlich ist es jedem selber überlassen ein eigenes Auto zu haben. Für die Dorfgemeinschaft werden mehrere Elektroautos gekauft. Für die Elektroautos wird eine eigene Solaranlage auf dem Grundstück installiert so das die Akkus über den eigenen grünen Strom geladen werden. So ist die Mobilität unabhängig von Benzin, Diesel, Gas und Tankstellen. Diese Elektroautos kann jeder Dorfbewohner nutzen, egal ob er ein eigenes Auto besitzt oder nicht. Einkäufe, Ausflüge usw. kann jeder mit den Gemeinschaftsautos machen. Dadurch werden auch sehr viele Bewohner die Gemeinschaftsautos nutzen und kein eigenes Auto mehr brauchen. Das spart viel Geld und schont die Umwelt.


7. Toiletten, Wasser und Abwasser

  • Wasser: die Hauswasserversorgung erfolgt durch Regenwasser und einen zusätzlichen Brunnen. 
  • Toiletten gibt es 2 ökologische Varianten, 1 Komposttoilette oder eine Bio-Kläranlage
  • Brauch und Abwasser wird durch ein natürliches Reinigungssystem durch Sand, Steine und Pflanzen gereinigt und kann für den Garten weiter verwendet werden

8. Gärten und Selbstversorgung

Im Gegensatz zu anderen Selbstversorger Gemeinschaften hat hier jeder seinen eigenen Garten den er nach seinen Wünschen und Bedürfnissen frei gestalten kann. Aus diesem Grund haben wir auch verschiedenen Grundstücksgrössen. So geht jeder in die Eigenverantwortung sich selber zu versorgen und hat keine festen gemeinschaftlichen Verpflichtungen. Das Anlegen des Gartens erfolgt auf Wusch gemeinschaftlich,

Entgegengesetzt der Monokultur ist der effektivste und nachhaltigste Anbau eine gesunde Mischung verschiedener Pflanzen, die Permakultur. Permakultur ist eine natürliche sich selbst pflegende und regulierende Art der Gartengestaltung. Es ist eine gesunde Mischung aus Bäumen, Nutzpflanzen, Heilpflanzen und essbaren Pflanzen. Permakultur kombiniert mit der richtigen Erde (Terra Preta) ist der absolute König der Selbstversorger Gärten. 

Ein Feld bestellen bestellt die Gemeinschaft zusammen, das Getreidefeld. Der Getreideanbau von Ursorten wie Dinkel und Kamut ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Auch bekommen unsere Gäste nur beste gesunde Bio Qualität bei ihren Aufenthalt bei uns. Von frisch gebackenen Brot bis hin zur Pizza stellen wir alles aus alten Ursorten her, kein Weizen. Das Getreidefeld wird einmal angelegt, bewässert wird es automatisch und die Ernte wird Gemeinschaftlich gemacht. So hat man im Prinzip nur 2 mal im Jahr die Arbeit des anlegen des Feldes und die Ernte. Die Pflege zwischendurch ist nicht aufwändig und nicht zeitintensiev. 


9. Schule

Es ist geplant ein eigenes Schulsystem für unsere Kinder zu entwickeln. Eine Schule ohne Zwang in der die ureigenen Talente unserer Kinder gefördert werden. Hier lernen sie den Umgang mit Pflanzen, Gärten, Tieren, Naturschutz, erneuerbare Energien, Wissen über Heilpflanzen, Handwerk, rechnen. schreiben und lesen. Ein Schulsystem ohne Noten und Bewertungen. 


10. Grundstücke kaufen

Der Kauf des Geländes erfolgt über einen Verein der speziell hier für gegründet wird, die Vereinsstatuten schreibe ich für euch und setze diese online. Nach dem kauf werden die einzelnen Grundstücke eingeteilt und vergeben. Jeder bekommt ein lebenslanges Wohn und Nutzungsrecht für seine Familie über alle nachfolgenden Generationen für sein Grundstück. Das hat mehrere Vorteile

  1. Keine Grundstückssteuern durch unseren gemeinnützigen Verein
  2. Das Grundstück kann nie von euren Nachfahren/Erben missbraucht, vermietet, verpachtet, verkauft, gepfändet oder versteigert werden
  3. Das Grundstück hat dauerhaften Bestand der ökologischen Nutzung
  4. Sollte der Verein nicht mehr existieren wird das Konzept und die Grundstücke nur an einen anderen Verein mit den selben Interessen abgegeben der das Konzept weiter umsetzen

Alle Grundstücke werden unserer Mutter Erde zurück gegeben und jeder Einwohner bekommt ein unbegrenztes, lebenslanges Wohn und Nutzungsrecht für sich und über alle folgenden Generationen. Für uns alle sollte es oberste Priorität sein das diese Grundstücke niemals wieder verkauft, vermietet oder verpachtet werden dürfen, deshalb möchten wir diese nicht auf unseren Namen kaufen. Nur so hat alles was wir und ihr aufbaut auf Dauer Bestand. Man weis nie was die Zukunft bringt und wie die Nachfahren später drauf sind. So können sie das Land nur ökologisch nutzen und niemals vermieten oder verkaufen.


11. Eigenkapital

Zum Erwerb des Grundstücks, die Gemeinschaftsgebäude und der Ferienanlage ist selbstverständlich Eigenkapital erforderlich. Dieses Eigenkapital dient zum Aufbau des Ökodorfes, zur Realisierung der Ferienanlagen und zum gesicherten monatlichen Grundeinkommen. Der Unterschied zu allen anderen Projekten und auch wenn ihr euch privat ein Grundstück kauft ist der das ihr hier euer eingesetztes Geld zu 100 % zurück bekommt. Ihr legt es sozusagen nur aus. Dieses Geld schafft die Grundlage für das Ökodorf und euer gesichertes Grundeinkommen. Für dieses Konzept ist pro Familie/Partei ein Eigenkapital von 50.000 Euro erforderlich. Das Eigenkapital ist nicht von der Grundstücksgrösse abhängig. 

Durch den Verein ist es möglich offizielle Spenden für das Ökodorf zu erhalten und auch Förderungen von privaten Investoren, Firmen und auch von ganz normalen Menschen zu bekommen. Durch den Verein könnt ihr Spendenqiuttungen ausstellen und so können auch Firmen und andere Vereine, Stiftungen und Privatleute eurer Ökodorfprojekt unterstützen. Gerade Firmen können einen Gewissen Teil ihres Gewinnes Spenden so das es ihnen keinerlei Verluste macht da sie es steuerlich absetzen können. Durch den Verein ist das möglich. Auch zusätzliches Crowdfunding wird einiges bringen da es echt viele Menschen gibt die gerne und von Herzen Spenden. Ich denke so kann ein grosser Teil des gebrauchten Geldes reinkommen. So können dann auch Menschen mit wenig oder kein Kapital bei dem Ökodorf dabei sein. Die Möglichkeiten sind unendlich..

Und nicht jeder braucht 50.000 Euro zu investieren. Hier ein Beispiel, der eine hat 10.000 Euro und er andere hat 90.000 Euro. Zusammen kommen sie auf 50.000 Euro Pro Familie. Es ist egal ob der eine weniger geben kann oder der andere mehr geben kann da jeder sein eingesetztes Geld, was zur Realisierung des ganzes Projektes dient zurück bekommt. Von den Dorfeigenen Einnahmen die durch die Ferienanlage generiert werden, bekommen die Einwohner ihr eingesetztes Kapital zurück. Und nachdem alle Einwohner ihr Geld zurück bekommen haben, kommt jeden Monat weiteres Geld rein, der Verdienst geht ja weiter. Ein Teil dieses Geldes wird auf alle Familien/Partein aufgeteilt so das jeder ein Monatliches Grundeinkommen hat. Jeder das selbe, 500 Euro ausbezahlt, Steuern sind schon runter. Da keine Kosten für Miete, Strom und Wasser da sind reichen den meisten Bewohnern 500 Euro im Monat für ihre privaten Dinge. Manche arbeiten noch nebenbei und haben ein zusätzliches Einkommen, andere bekommen Rente oder haben andere Einnahmen. Es sind auch bestimmt Menschen dabei die kein Monatliches Grundeinkommen brauchen und es einer Familie überlassen die sich noch bei uns ansiedeln möchte. Jeder bekommt diese 500 Euro pro Monat, was er damit macht ist jedem selber überlassen. Der Rest wird für anfallende Dinge im Dorf gebraucht, für Anschaffungen wie zwei oder drei Gemeinschaftsautos. Elektroautos mit der passenden Solaranlage. So sind wir auch unabhängig von der Tankstelle. 

Das Ziel ist es durch die Erstinvestition das Projekt zu realisieren, das die Grundstücke im Endeffekt kostenlos sind und das jeder ein gesichertes Grundeinkommen dadurch hat.  Bitte bedenkt das die Investition für den Kauf des Grundstücks ist und nichts mit dem Bau oder die Renovierung eures Hauses zu tun hat, dieses solltet ihr in eurer Budget mit einplanen


12. Einnahmen 

Wir arbeiten zwar an einer Welt in der Geld keinen Mehrwert mehr hat, nur leben wir noch in dieser. Wir sind keine Tagträumer die von der Hand in den Mund, Luft oder Liebe leben können. Geld wird noch gebraucht, auch wenn wir so autark wie möglich sind. Es wird noch zwischendurch was eingekauft, Autosteuern, Versicherung, Benzin, Baumaterial, Werkzeuge, Maschinen, Fahrzeuge usw. müssen bezahlt werden. Auch nehmen wir noch am normalen Leben teil, mal in den Urlaub fahren, Verwandte besuchen, unseren Hobbys nachgehen und vieles mehr. Dafür ist Geld leider noch nötig und dieses generieren wir mit Einnahmen in unserem Dorf. Autark leben und Selbstversorger Dörfer sind immer mehr im kommen und echte autarke Urlaube gibt es kaum aber die Nachfrage ist riesig. Es ist mehr Bedarf da als verfügbare Angebote. 

  1. Ferienvermietung für autarke Urlaube, Baumhaus-Vermietung 
  2. Autarker Campingplatz: Stellplatzvermietung für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte
  3. Ferienwohnung Vermietung
  4. Vegetarisches Restaurant und ein Cafe für unsere Gäste
  5. Ein kleiner Bio-Markt mit eigenen Obst, Gemüse, Kräuter, selbst gebackenes Brot usw. für unsere Urlaubsgäste und auch für Menschen im nahen Umfeld aus anderen Dörfern und Städten
  6. Seminare und Schulungen 
  7. Online Marketing, Film und Internet 
  8. Anbau von biologischen seltenen hochpreisigen Pflanzen und Gewürzen und speziellen seltenen Pilzen, verkauf an eine bestimmte Zielgruppe

Noch bevor wir uns um unsere eigenen Häuser kümmern sorgen wir dafür das als erstes Einnahmen für die Gemeinschaft generiert werden. Diese Berechnung habe ich für ein Dorf mit 50 Parteien erstellt. 

12.1 Ferienhaus-Vermietung für nachhaltige Urlaube

Als erstes werden 10 kleine autarke selbstversorger Ferienhäuser gebaut. Kosten Pro Haus ca. 30.000 Euro, Gesamtkosten 300.000 Euro. 

Einnahmen der Ferienhäuser, pro Tag 65 Euro, ergibt 1950 Euro pro Haus = 19,500 Euro pro Monat bei voller Auslastung. 

Unsere Ferienhauser sind autarke Selbstversorger Häuser in der art eines Earthship Hauses. Strom Wird über Solar und Windkraft erzeugt, Heizung über Solar, Warmwasser über Solar, das Brauchwasser wird wieder aufbereitet und für den Garten weiter verwendet. Alle Häuser sind mit allen erdenklichen Standard eines Einfamilienhauses  eingerichtet nur das dieses auf minimalen Verbrauch ausgerichtet sind. Jedes Ferienhaus hat einen eigenen angelegten Obst, Gemüse und Kräutergarten so wie ein kleines Gewächshaus so das die Besucher aus ihrem eigenen Permakultur Garten essen können und dabei einiges über den Eigenanbau lernen. Diese Ferienhäuser sind vollwärtige autarke selbstversorger Häuser was sie so einmalig macht

12.2 Baumhaus-Vermietung

4 vollwertig bewohnbare Baumhäuser werden für die Ferienvermietung gebaut. Kosten pro Baumhaus ca. 30.000 Euro, Gesamtkosten 120.000 Euro

Einnahmen der Baumhäuser, pro Tag 100 Euro, 3000 Euro pro Monat = 12.000 Euro pro Monat bei voller Auslastung. 

Auch die Baumhäuser sind autark und eigenständig mit Permakultur Garten wie bei den Ferienhäusern. Es gibt Baumhaushotels und die Preise pro Nacht gehen ab ca. 125 Euro los. In der regel liegen die Preise um die 175 Euro pro Nacht. Wir wollten selber mal so ein Baumhaus mieten und hatten über 1 Jahr Wartezeit. Unsere Baumhäuser haben sich komplett von den alt bestehenden Baumhaus-Hotel Konzepten ab durch die vollkommen umweltfreundliche Bauweise und die grüne Energieversorgung so wie dem eigenen essbaren Permakulturgarten. Wenn wir 100 Euro pro Nacht nehmen sind wir die günstigsten Anbieter mit den gesundesten und nachhaltigsten Baumhäusern. Auch hier sollte eine vollständig, dauerhafte Belegung kein Problem darstellen.

12.3 Ferienvermietung, autarke Stellplätze für Wohnwagen, Wohnmobile und Zelte, erster grüner und nachhaltiger Selbstversorger Campinkplatz

20 Stellplätze für Camper, kosten Pro Stellplatz 10.000 Euro, Gesamtkosten 200.000 Euro

Einnahmen der Stellplätze, pro Tag 44 Euro, 1320 Euro pro Monat = 26.400 Euro bei voller Auslastung

Wenn ich hier von einem Campingplatz rede hat dieser nichts mit dem zu tun was wir unter Campingplatz verstehen. Dieses ist ein vollkommen neuer, einzigartiger, umweltschonender und nachhaltiger Campingplatz. Die Stellplätze sind mit ihren 250 qm sehr grosszügig. Jeder Stellplatz ist von Bäumen und Büschen umgeben so das dieser nicht einsehbar ist was die Erhaltung der Privatsphäre Gewährleistet. Auf dem Platz ist ein kleines Gebäude mit einer Komposttoilette und einer Bio Kläranlage für den Urin, ein Badezimmer mit Dusche und Waschbecken. Auf dem dach des Gebäudes sind 2 mal 320 Watt Solarmodule die den Strom für das Grundstück liefern. Am Gebäude ist eine Aussenküche mit Gasherd, Backofen, Spüle und Kamingrill so wie eine kleine Terrasse mit Tisch und Stühlen. 

Rund die Hälfte des Grundstückes ist ein kleiner angelegter Permakultur-Garten mit allen erdenklichen Früchten, Obst, Gemüse, Kräutern und Heilpflanzen. Der Garten ist komplett angelegt und wird automatisch bewässert. So haben auch unsere mobilen Gäste ihren eigenen Garten aus dem sie essen können, den sie lernen zu pflegen und zu bearbeiten bei Interesse. So ist jeder Platz hat jeder Stellplatz eine eigene Aussenküche, eine Veranda, ein eigenes Badezimmer, eine eigene Toilette, eigenen grünen Solarstrom und einen essbaren Permakulturgarten. In der Mitte der Stellplätze ist ein Gemeinschaftsbereich mit Terrasse, Grillplatz, einem eigenem Pool, einem Whirlpool und einer Sauna was alles zu nutzen ist.

Das Konzept des Öko-Campingplatzes ist auch als eigenständiges Projekt ohne Ökodorf realisierbar, diese Urlaubsplätze sind die Zukunft im Camperbereich.

12.4. Ferienvermietung Stellplätze normaler Campingplatz 

Normale Stellplätze für Camper mit Gemeinschaftstoiletten, Duschen, Waschmaschinen

Kosten der Stellplätze inkl. der Anlage ca. 80.000 Euro

20 normale Stellplätze, einnahmen pro Stellplatz 15 Euro pro Tag= 450 Euro pro Monat = 9000 Euro pro Monat bei voller Auslastung

Diese normalen Stellplätze sind die kostengünstige Alternative zu den teureren autarken Stellplätzen. Aber auch diese Plätze sind mit 150 qm pro Stellplatz sehr grosszügig geschnitten. Auch hier ist Solarstrom vorhanden der je nach Verbrauch abgerechnet wird, so wie bei jedem Campingplatz üblich. Hier gibt es Gemeinschaftstoiletten, Gemeinschaftsduschen und ein kleines Waschhaus mit Waschmaschinen und Spülbecken für den Abwasch. Auch hier ist in der Mitte ein Gemeinschaftsbereich mit Terrasse, Feuerstelle, Grill, Aussenküche, Pool, Liegen, Tischen und Stühlen.

12.5 Weitere Einnahmen

Durch den Aufenthalt der Feriengäste lassen sich weitere Einnahmen generieren durch ein Kaffee, ein Vegetarisches Restaurant, einen kleinen Supermarkt wo wir die im Dorf produzierten Lebensmittel verkaufen wie Obst, Gemüse, Kräuter, Heilkräuter, Nahrungsergänzungsmittel, Eier von eigenen Hühnern, Selbstgemachter Käse, selbst gebackenes Brot, frisch gepresste Säfte, Eis und anderes. Auch bieten wir hier nützliche und nachhaltige Dinge an die im Dorf hergestellt werden. Dinge wie handgemachte Töpferarbeiten, Holzarbeiten, selbst gemachte Messer, Krüge, Schalen, Becher, alles was die Bewohner durch ihr handwerkliches Geschick herstellen.

Auch werden verschiedene Freizeitangebote wie Reiten, Radtouren, Wandertouren mit Outdoor-Buffet und weitere tolle Annehmlichkeiten angeboten. Weiterhin bieten wir verschiedene Seminare an im Bereich Gesundheit, Ernährung, Permakultur, Selbstversorgendes Haus bauen, Yoga und vieles mehr. Die Palette an Freizeitangeboten und Seminaren kann auch beliebig erweitert werden. Auch handwerkliche Kurse werden angeboten.

Die Einnahmen für den Punkt 10.5 lassen sich sehr schwer schätzen, diese schwanken je nach Belegung der Ferienunterkünfte und Saison. In den wärmeren Ländern ist eine dauerhafte Belegung der Ferienunterkünfte durch das Wetter möglich. Wir rechnen jetzt einmal das die Feriengäste der Häuser durchschnittlich 50 Euro am Tag in ihrem Urlaub im Dorf lassen. Das wären bei voller Besetzung der Ferienunterkünfte 700 Euro pro Tag = 21.000 Euro Pro Monat. Weiterhin kommen die Einnahmen von den Gästen des autarken Campingplatzes und der Stellplätze.

Wenn wir einmal richtig anfangen zu rechnen ist die Investition der Ferienunterkünfte in ca. einem Jahr wieder in der Kasse und kann wieder an die Dorfbewohner zurück bezahlt werden. Ab dem Tag ist alles was eingenommen wird Gewinn, selbstverständlich abzüglich der Kosten und Steuern. 

Autarke Urlaube sind immer mehr im kommen und die Nachfrage danach ist grösser als das Angebot. Solche Plätze wie wir diese errichten sind einmalig und haben Zukunft. Wenn wir uns die Touristenbranche ansehen ist diese eine der grössten auf unserer Erde. Hunderte Millionen, wenn nicht sogar Milliarden Urlaube werden Jährlich gemacht. Diese Branche mach so viele Umsätze das es mit diesem Konzept Gewährleistet ist fast immer eine volle Besetzung der Ferienhäuser und der Stellplätze zu haben. 

12.6 Finanzierung

Ich weiss das hört sich jetzt mega viel an das alles zu bezahlen, aber fangen wir einmal an zu rechnen was nötig ist um das zu realisieren. 50 Familien/Parteien starten das Ökodorfprojekt und jeder bringt durchschnittlich 50.000 Euro mit ein dann kommen wir auf eine Summe von 2,5 Millionen Euro. Ca 1 Million rechnen wir für den Kauf des Grundstückes inkl. der Gemeinschaftsgebäude. Eine 1/2 Million um die Gemeinschaftsgebäude herzurichten, Solarstrom, Wege anlegen, Trecker/Bagger kaufen usw.. 750.000 Euro sind für den Bau der Ferienunterkünfte und der Stellplätze. Dann sind noch 250.000 Euro als Sicherheit vorhanden. Und nicht jeder muss 50.000 Euro aufbringen, das ist nur ein Durchschnittswert. Der eine hat vielleicht sein Haus verkauft und bringt 90.000 mit ein zur Realisierung des Projektes und der andere hat 10.000 die er mit einbringen kann. So gleicht es sich wieder aus. Und es ist egal wie viel jemand investiert, ob der eine mehr oder der andere weniger da jeder sein Geld zu 100 % zurück bekommt. Das bei der monatlichen Auszahlung so aufgeteilt das alle nach Ablauf der selben Zeit ihr eingesetztes Geld zurück bekommen haben.

Diese Beispielrechnung ist für ein Dorf mit 50 Familien/Parteien gerechnet. Selbstverständlich ist das auch in kleinerem Stil möglich für kleinere Dörfer/Gemeinschaften. Man kann auch nur ein Ferienhaus, ein Baumhaus und nur 4 Stellplätze anbieten. Dieses Konzept ist für jede Grösse der Gemeinschaft, des Dorfes anpassbar. 

Bitte bedenkt das diese Erstinvestition für den Kauf der Grundstücks, die Fertigstellung der Gemeinschaftsgebäude, der Ferienhäuser und der Stellplätze ist und nicht für eure Häuser/Unterkünfte. Die Erstinvestition ist nötig um ein stabiles Fundament für alle Dorfbewohner zu schaffen. Einige fangen auf ihrem Grundstück mit Zelt, Jurte, Wohnwagen oder Wohnmobil an und bauen ihr Haus erst wenn sie ihre Erstinvestition zurück bekommen haben oder nach und nach aus den dann folgenden monatlichen Grundeinkommen. Andere bauen sich ihr haus sofort, je nachdem wie viel Geld jemand hat. Das schöne ist das die Gemeinschaftsgebäude fertig sind, das heisst Küche, Toiletten, Duschen und Waschmaschinen sind für alle sofort nutzbar.


13. Neue Ökodörfer entstehen lassen

Dieses Konzept der neuen Ökodörfer ist der Grundstein für eine gesicherte Zukunft und ein harmonisches zusammenleben aller Bewohner des Dorfes. Hier erkläre ich Punkt für Punkt wie ihr vorgeht um euer neues Ökodorf entstehen zu lassen.

Punkt 1. Gleichgesinnte finden

Kopiert dieses Konzept und macht es öffentlich um die Menschen mit den selben Interessen zu finden mit denen ihr euer Projekt startet. Veröffentlicht es auf euren Webseiten, in den Sozialen Netzwerken, auf den Videoplattformen, erstellt Broschüren darüber, macht Flugblätter und bewerbt es wo ihr nur könnt. So werden sich ganz schnell die richtigen Menschen dafür finden und ihr könnt euch verbinden und austauschen.

Punkt 2. Verein Gründen

Als nächstes steht die Gründung des Vereines an. So ist jedes Ökodorf ein selbstständiger Verein der aus den Menschen besteht die auch wirklich da wohnen was auch das Dorf vollkommen Eigenständig macht. So gibt es kein Hauptverein der über die neuen Ökodörfer bestimmen kann, jedes Ökodorf gehört sich selber so wie allen Bewohnern. Lediglich der Name "Neue Ökodörfer" verbindet die Ökodorfer aber jedes Dorf ist vollkommen Eigenständig. hinter den Vereinsnamen neue Ökodörfer einfach die Stadt eintragen in der euer Verein angemeldet ist, zum Beispiel "Neue Ökodörfer Hamburg".

Die Vereinssatzungen sind in Arbeit, welche ich nach Fertigstellung hier veröffentlichen werde so das ihr diese für euer Ökodorfprojekt frei nutzen könnt.

Punkt 3. Den Verein und euer Projekt öffentlich machen

Der Verein ist gegründet und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen eure Vision mit dem Konzept eures Ökodorfes kombiniert mit dem Verein zu veröffentlichen. Eine gut strukturierte und transparente Internetpräsenz hilft dabei Menschen, Firmen und Institutionen zu finden die euer Ökodorfprojekt unterstützen. Angefangen von Spenden, Sachspenden oder Firmen die euch Geräte und anderes gegen Werbung zur Verfügung stellen. Auch findet ihr so Firmen die euch zum Beispiel Solaranlagen oder Baumaterial zu speziell vergünstigen Konditionen verkaufen weil sie auf diese Weise euer Projekt unterstützen. Alle Menschen und Firmen die euch unterstützen werden als Partner auf eurer Webseite gelistet. 

Weiterhin einen Videokanal und eigene Seiten auf sozialen Netzwerken über euren Verein und euer Ökodorfprojekt erstellen. Das erhöht die Reichweite und euer Projekt wird immer bekannter. So findet ihr die Menschen die euch helfen und auch finanziell unterstützen. Mittlerweile hat sich das Bewusstsein vieler Menschen so weit verändert das sie sich darüber bewusst sind wie wichtig die Entstehung solcher Ökodörfer für den Erhalt unserer Erde ist. Die einzig sinnvolle Investition ist es in Land und Menschen zu investieren die mit ihrer nachhaltigen Lebensweise zur Heilung unserer gesamten Biosphäre beitragen. 

Wenn das Grundstück gefunden ist macht ihr ein digitales Tagebuch auf eurer Webseite in Form von Berichten, schriftlichen Beiträgen, Bilder und Videos zu euren Fortschritten. So sehen  die Menschen die euch unterstützen und mitfinanziert haben die Fortschritte. So sehen sie das ihre Investition Früchte trägt und sie werden euch und weitere Ökodörfer weiter unterstützen und auch noch viele andere Menschen dazu animieren das selbe zu tun.

Auch ist es wichtig das die Menschen öffentlich und transparent auf eurer Webseite sehen was genau mit dem Geld geschehen ist welches sie euch gespendet haben. Das jeder Cent wirklich für das Ökodorf investiert worden ist und nichts vom Verwaltungsapparat verschlungen wurde. Das sich keiner persönlich daran bereichert und das gespendete Geld für sein eigenes Wohlwollen ausgibt

Punkt 4. Grundstück finden und erwerben

Jetzt ist alles dafür vorbereitet das geeignete Grundstück für euer Projekt zu bekommen. Alle Grundstück die in Betracht kommen werden gleich vor Ort analysiert und ausgewertet:

  • Lage und Umfeld 
  • Testen das Wasser, PH Wert, PPM, Radioaktivität, Nitrat
  • Analysieren des Bodens auf: Dichtigkeit, pH Wert, Temperatur, Feuchtigkeit und Umgebung-Sonnenlicht-Intensität
  • Messung der Strahlungen von EMF-Verschmutzung:Wechselstrom-Magnetfeld, Wechselstrom-Elektrofeld und Radiowellen/Mikrowellen. Hintergrundstrahlung für das Aufspüren von radioaktiv verseuchten Böden, Gegenständen, Lebensmitteln und Baustoffen, Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlung,
  • Testen von Obst und Gemüse auf dem Grundstück auf Nitrat und radioktive Strahlung
  • Alle Messungen werden auf dem Grundstück und im näheren Umfeld durchgeführt

So ist gewährleistet das ihr saubere, unbelastete Regionen und Grundstücke findet die für ein wirklich gesundes, zukunftsweisenden und autarkes Selbstversorger-Leben geeignet sind.

Nachdem das Grundstück gefunden ist geht ihr dann zur Gemeinde/zum Bürgermeister und stellt euer Konzept vor. Bringt ihnen näher wie wichtig diese nachhaltigen Öködörfer für unser Ökosystem sind und das die Gemeinde auch noch neben den Aspekt des Umweltschutzes steuerliche Einnahmen durch das Ökodorf generiert. Wenn es vom Amt grünes Licht für das Ökodorfprojekt gibt und es mit allen Genehmigungen geklärt ist, erst dann wird das Grundstück gekauft. So ist es gewährleistet das ihr Willkommen seit, alle Genehmigungen, Baugenehmigungen und auch Hilfe von Amtsseite bekommt. Dieser Aspekt ist sehr wichtig mit den Behörden zusammen zu arbeiten anstatt gegeneinander. Eine friedliche Welt funktioniert nur wenn alle Menschen zusammenhalten und genau das fördert das Konzept der neuen Ökodörfer.

Punkt 5. Grundstücke einteilen und vorläufig bewohnbar machen

Nachdem das Grundstück gekauft ist und alles rechtliche geklärt ist können die verschiedenen Parzellen/Grundstücke für die Bewohner vergeben werden. die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach Absprache untereinander. Jetzt können die ersten Behausungen auf den einzelnen Grundstücken fertig gemacht werden. Viele werden sich erst einmal einen Wohnwagen, eine Jurte oder ein Zelt auf ihrem Grundstück aufstellen da es das einfachste für den Start ist. Wenn dieser Schritt erledigt ist können die Menschen anfangen die Gemeinschaftsbereiche, Werkstätten und die Ferienunterkünfte fertig zu machen.

Punkt 6. Strom und Energie

Wenn eine Stromleitung vorhanden ist wird diese erst einmal genutzt bis wir komplett auf eigene Stromversorgung umgestellt haben. So ist Strom in die Gemeinschaftsbereiche, Werkstätten und die normalen Stellplätze vorhanden und die arbeiten können beginnen. Wenn kein Strom auf dem Gelände vorhanden ist wird als erstes eine Solaranlage + eine vertikale Windkraftanlage im Dorfkern errichtet. 

Zur Sicherheit wird ein Generator/Notstromaggregat wird mit der Solaranlage kombiniert so das die Stromversorgung auch im Notfall gesichert ist, wie defekte, längerer Bewölkung und längere Windstille. Auch kann dieser in den Werkstätten genutzt werden für starke Verbraucher, wie Drehbank, Schweissgerät und anderes. So kann dieser auch kurzzeitig für grosse Stromverbraucher eingesetzt werden. Der Generator wird ein Diesel sein der auch auf Biogas umstellbar ist. So können wir diesen mit unserem eigenen Biogas betreiben.

Punkt 7. Gemeinschaftsgebäude und Werkstätten fertig stellen

Als erstes wird das Gemeinschaftsgebäude mit der Küche, die Toiletten, die Waschräume und die Duschen fertig gestellt so das diese als erstes genutzt werden können. Als nächstes werden die Werkstätten fertig gemacht da diese für den Bau der Ferienanlage und auch den Bau der eigenen Häuser am wichtigsten sind. 

Da im Dorf alle wichtigen Berufe und viele Menschen vorhanden sind werden alle arbeiten selber gemacht was uns ganz viel Geld spart. So brauchen wir nur das Material was wir nicht aus der Natur nehmen zu kaufen. Durch Eigenarbeit spart man gut 50 % der Kosten ein als wenn man es von Firmen machen lässt. Auch werden viele Helfer kommen die eurer Projekt mit ihren Wissen und ihrem können unterstützen werden, das vollkommen bedingungslos, ohne dafür etwas zu verlangen oder zu erwarten. In der Bauphase kann man Urlaub gegen Hand anbieten und vieles mehr in der Art. Kosten für Fremdarbeiter werden dadurch nicht oder kaum entstehen. Es gibt immer Ausnahmen, Dinge die nur mit teuren Maschinen zu realisieren sind wie zum Beispiel Brunnen bohren. Hier ist es günstiger dafür jemanden kommen zu lassen als sich die Geräte dafür zu kaufen. 

Punkt 8. Ferienunterkünfte fertig stellen

Jetzt werden die Ferienhäuser, die Baumhäuser, der autrake Bio-Campingplatz und die Stellplätze für die Feriengäste fertig gemacht. Nachdem diese fertig sind wird die Gemeinschaftsküche mit dem Restaurant kombiniert und der kleine Tante Emma Laden wird fertig gemacht. Hier können die Gäste alles kaufen, Bio Obst und Gemüse, selbst gebackenes Brot, selbst geschneiderte Kleidung aus Naturstoffen, handgemachtes, Gewürze, Heilkräuter und vieles mehr. Alles Dinge die von den Dorfbewohnern produziert worden sind. 

Das ist der Zeitpunkt an dem die Ferienvermietung losgehen kann und Geld in die Kasse kommt. Von dem Moment an wird den Bewohnern ihr eingesetztes Geld zurück bezahlt.

Punkt 9. Die eigenen Häuser bauen und die Gärten anlegen

Da jetzt alles für die Gemeinschaft und die Feriengäste fertiggestellt ist, die Versorgung und finanzielle Absicherung des Dorfes gesichert ist können die Menschen anfangen ihre Häuser auf ihren Grundstücken zu bauen und ihre Gärten anzulegen. Auch hier bei helfen und unterstützen sich die Dorfbewohner gegenseitig. Jeder stellt der Gemeinschaft sein können und seine Erfahrungen zur Verfügung. Der Elektriker hilft allen beim Strom, der Maurer hilft beim verputzen und der Tischler hilft bei den Holzarbeiten, oder sie zeigen wie es geht. Was jemand nicht kann wird von den Menschen erledigt die es können. So wird auch hier keine Hilfe von offiziellen Firmen oder Facharbeitern benötigt die man teuer bezahlt. So macht jeder sein Ding und wenn er Hilfe braucht bekommt er sie. 


14. Der Verein Neue Ökodörfer

Hier erarbeite ich alle rechtlichen Informationen zum Vereinskonzept "Neue Ökodörfer" welche von jedem Menschen und von jeder Gruppe frei und kostenlos genutzt werden dürfen. Ich suche noch einen Anwalt/Juristen der dieses Vereinskonzept rechtlich sicher macht so das alle Menschen es kostenlos ohne bedenken nutzen können. Wenn dieser rot markierte Text verschwunden ist könnt ihr die Vereinssatzungen nutzen, dann sind sie rechtlich von einem Anwalt überarbeitet worden und  sollten sicher sein.

14.1 Zweck des Vereines

Neue Ökodörfer- Hamburg (Namenszusatz vom Ort eures Vereinssitzes, wir haben als Beispiel Hamburg genommen) ist ein Umweltschutzverein dessen Sinn und Zweck darin besteht unsere Erde so wie alles Leben auf ihr zu schützen und zu erhalten. Ziel des Vereines ist es Land zu erwerben um dieses vor Ausbeutung, Chemie, Monokultur und Industrialisierung zu schützen so wie die Menschen zu fördern die es bewohnen und durch ihre nachhaltige, ökologische Lebensweise erhalten.

Unser Verein kauft Land welches durch Eigenkapital der Vereinsmitglieder, Spenden und Zuwendungen von gleichgesinnten Menschen mit den selben Zielen bezahlt wird. Dieses Land wird auf den Verein Freie Ökodörfer-Hamburg eingetragen und ist somit auf Dauer geschützt vor Verkauf, Vermietung und Verpachtung und kann nicht mehr für Umweltschädliche Zwecke missbraucht werden..

Jedes Vereinsmitglied bekommt auf diesem Land sein eigenes Grundstück mit einem lebenslangen Wohn und Nutzungsrecht für sich und seine Familie sowie über alle nachfolgenden Generationen. Dieses Wohn und Nutzungsrecht steht in Verbindung mit einer nachhaltigen Lebensweise und einer natürlichen, biologischen Bearbeitung des Grundstückes. So ist es gewährleistet das der Sinn und Zwecke dieses Grundstückes auf Dauer Bestand hat und die grüne Oase für immer erhalten bleibt. 

14.2 Vereinsmitglieder

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14.3 Die Grundstücke

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14.4 Wohn und Nutzungsrecht

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14.5 Regeln und Pflichten

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14.6 Das Ökodorf

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14.7 Gemeinschafts-Arbeiten

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14.8 Gegenseitige Hilfe

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14.8 Finanzen

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14.9 Satzungsänderung

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14.10 Schliessung des Vereines


15. Vereinssatzung Neue Ökodörfer

Dieses ist ein Muster der Vereinssatzung eines gemeinnützigen Vereines welches als Grundlage für die Vereinssatzung der neuen Ökodörfer dient.

Muster: Satzung eines gemeinnützigen Vereins

§ 1 (Name und Sitz)

Der Verein führt den Namen ____________________.

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz "e.V."

Der Sitz des Vereins ist ____________________.

§ 2 (Geschäftsjahr)

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 (Zweck des Vereins)

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar - gemeinnützige - mildtätige - kirchliche - Zwecke (nicht verfolgte Zwecke streichen) im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist … (z. B. die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Jugend- und Altenhilfe, Erziehung, Volks- und Berufsbildung, Kunst und Kultur, Landschaftspflege, Umweltschutz, des öffentlichen Gesundheitswesens, des Sports, Unterstützung hilfsbedürftiger Personen).

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch (z. B. Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben, Vergabe von Forschungsaufträgen, Unterhaltung einer Schule, einer Erziehungsberatungsstelle, Pflege von Kunstsammlungen, Pflege des Liedgutes und des Chorgesanges, Errichtung von Naturschutzgebieten, Unterhaltung eines Kindergartens, Kinder-, Jugendheimes, Unterhaltung eines Altenheimes, eines Erholungsheimes, Bekämpfung des Drogenmissbrauchs, des Lärms, Förderung sportlicher Übungen und Leistungen).

§ 4 (Selbstlose Tätigkeit)

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 5 (Mittelverwendung)

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 6 (Verbot von Begünstigungen)

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 7 (Erwerb der Mitgliedschaft)

Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen werden.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.

Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.

§ 8 (Beendigung der Mitgliedschaft)

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.

§ 9 (Beiträge)

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

§ 10 (Organe des Vereins)

Organe des Vereins sind

die Mitgliederversammlung

der Vorstand.

§ 11 (Mitgliederversammlung)

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfern/innen Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Im erstem Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.

Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.

Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 12 (Vorstand)

Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und 2. Vorsitzenden und dem/der Kassierer/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt.

Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.

Wiederwahl ist zulässig.

Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

§ 13 (Kassenprüfung)

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr eine/n Kassenprüfer/in.

Diese/r darf nicht Mitglied des Vorstands sein.

Wiederwahl ist zulässig.

§ 14 (Auflösung des Vereins)

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins

an - den - die - das - (Bezeichnung einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft), - der - die - das - es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. oder

an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für (Angabe eines bestimmten gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecks, z. B. Förderung von Wissenschaft und Forschung, Erziehung, Volks- und Berufsbildung, der Unterstützung von Personen, die im Sinne von § 53 der Abgabenordnung wegen bedürftig sind, Unterhaltung des Gotteshauses in ).

Ort, Datum


Anmerkung:

In einer Vereinssatzung müssen als wesentlicher Bestandteil enthalten sein (in der Mustersatzung durch fette Schrift hervorgehoben):

Bestimmungen über den Namen, Sitz und Zweck des Vereins und darüber, dass er in das Vereinsregister eingetragen werden soll (in der Mustersatzung: § 1, § 3 zweiter Gliederungspunkt),

Bestimmungen über Eintritt und Austritt der Mitglieder (in der Mustersatzung: §§ 7, 8),

Bestimmungen darüber, ob und welche Beiträge die Mitglieder zu leisten haben (in der Mustersatzung: § 9),

Bestimmungen über die Bildung des vertretungsberechtigten Vorstandes (in der Mustersatzung: § 12 erster Gliederungspunkt),

Bestimmungen über die Voraussetzungen, unter denen eine Mitgliederversammlung einzuberufen ist, über die Form der Einberufung und über die Beurkundung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung (in der Mustersatzung: § 11 zweiter und dritter Gliederungspunkt, vierter Gliederungspunkt Satz 1, letzter Gliederungspunkt),

das Datum der Errichtung.

Die Satzung eines gemeinnützigen Vereins muss aus steuerrechtlichen Gründen auch die in kursiver Schrift wiedergegebenen Festlegungen der Mustersatzung (§§ 3, 4, 5, 6, 14) enthalten (§ 60 Abs. 1 der Abgabenordnung), die grundsätzlich unverändert zu übernehmen sind, soweit sie für den Verein einschlägig sind.
Bei den übrigen Mustertexten handelt es sich um Vorschläge, die inhaltlich auch abgewandelt werden können (z. B. sind für die Zusammensetzung des Vorstands, für die Form der Einladung zur Mitgliederversammlung und für die Beurkundung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung auch andere Regelungen als die hier vorgeschlagenen möglich). Zwingend ist nur, dass in der Satzung überhaupt Regelungen zu diesen Punkten enthalten sind.

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